Covid-19

COVID-19

Kurznachrichten

Bislang war – wie von uns berichtet – das Thema Krankenstand und Corona-Kurzarbeit ein Thema welches viele Betriebe die in die Kurzarbeit wechseln wollten vor ein Problem gestellt hat.

 

Von den Sozialpartnern wurde in diesem Bereich nun eine Nachschärfung ausverhandelt welche bedeutet, dass im Falle eines Krankenstandes vom Unternehmen nur jene Kosten zu tragen sind welche dem angemeldeten Beschäftigungsausmaß entsprechen.

 

Die neue Regelung ist zu begrüßen, da diese - vom Arbeitgeber nicht beeinflussbare – Problematik nun beseitigt wurde.

 

Es bleibt abzuwarten ob es weitere Anpassungen geben wird (eine offene Frage war noch ob für neu eintretende MitarbeiterInnen sofort Kurzarbeit möglich sein wird)! 

Update 26.03.2020 - Förderungen und Haftungen 

Nachdem in den letzten Tagen die Maßnahmen rund um die Corona-Kurzarbeit konkretisiert wurden und die ersten Beantragungen bereits durchgeführt worden sind, wurden auch erste Regelungen in Zusammenhang mit Förderungen konkretisiert.
Insbesondere dürfen wir auf die ersten Maßnahmen zum Thema Härtefonds und für Unternehmen in Kärnten auf den Zuschuss des Kärntner Wirtschaftsförderung Fonds (KWF) hinweisen.

Update 23.03.2020 - Förderungen und Haftungen 

Wir dürfen Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten in Zusammenhang mit Förderungen und Haftungen geben. Richtlinien dazu sind in Ausarbeitung.

Gehen Sie in Zusammenhang mit den Förderungen und Haftungen davon aus, dass betriebswirtschaftliche Daten und finanzwirtschaftliche Informationen bereit zu stellen sind. Auf eine zeitgerechte Vorbereitung dieser sollte unbedingt geachtet werden.

Auch wenn Hilfe rasch und unbürokratisch angekündigt wurde, so gehen Sie bitte trotzdem von Rückfragen und kritischen Sichtweisen der Kreditinstitute aus!

 

Wir stehen Ihnen zu diesen Themen mit vollem Engagement und unserer Expertise gerne zur Verfügung und werden Sie über neue Entwicklungen informieren!

Update 19.03.2020 - Kurzarbeit

Es hat in einigen Bereichen Erleichterungen gegeben (Urlaub, Lohnnebenkosten, Sonderzahlungen, …). Das Thema Krankenstand ist nach wie vor kritisch zu sehen und birgt ein Risiko für den Arbeitgeber.

Bitte beachten Sie, dass vorab zu einer möglichen Kurzarbeit das AMS via Mail oder eAMS zu informieren ist und erst dann in eine konkrete Beantragung übergangen werden sollte. Das AMS tritt dazu dann direkt mit Ihnen in Kontakt. Wichtig ist dazu, dass Sie Ihre Grundüberlegungen – siehe Information gestern – bereits grob überlegt haben.

In der praktischen Abwicklung bzw. der vorhergehenden Entscheidungsfindung des Modells stehen wir Ihnen gerne mit unseren Tipps zur Seite!

Update 18.03.2020

Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen zeigt sich nun, dass den theoretischen Ansätzen ein irrsinniger Arbeits- und Formalitätsaufwand für die praktische Anwendung entgegensteht. An der Umsetzung arbeiten jetzt sowohl die Sozialpartner, als auch die dafür vorgesehenen ausführenden Stellen (beispielsweise AMS). 
Inhaltlich sind aktuell folgende Punkte in Überarbeitung: Neuregelung Urlaub und Klarstellung zu Sonderzahlungen

Update 18.03.2020

Wir dürfen Sie auch auf die Möglichkeiten im Bereich von Mieten und Pachtzahlungen aufmerksam machen. Wir ersuchen Sie dieses Thema mit Ihrer rechtlichen Beratung zu besprechen. Auch wenn wir in diesem Fall nicht direkt helfen können, so denken wir in wirtschaftlichen Belangen gerne mit!

Update 17.03.2020

Nachdem in den letzten Tagen viele verschiedene Modelle betreffend der
Neustrukturierung der Arbeitsverhältnisse vorgestellt wurden, sollen nun diese
Überlegungen zusammengefasst und erneut auf die Risikobereiche hingewiesen
werden. 

Laufende Informationen

Hier finden Sie weitere laufende Updates zur aktuellen Situation.

Update 16.03.2020

Erfahren Sie alles zu der neuen Sozialpartnervereinbarung.

Update 14.03.2020

Laut den aktuellen Informationen der Bundesregierung soll noch im Laufe des Wochenendes ein Sondergesetz samt allen notwenigen Erlässen und Verordnungen beschlossen werden, wodurch ein Corona – Krisenbewältigungsfonds mit 4 Milliarden Euro dotiert werden soll. Wie mehrmals in der Pressekonferenz erwähnt soll dieser Fonds 3 wesentliche Ziele verfolgen, welche in weiterer Folge noch näher umrissen werden. Die Ziele sind die Sicherstellung der Liquidität von Unternehmen, die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Abfederung von Härtefällen, welche trotz aller ergriffenen Maßnahmen dennoch in finanzielle Schieflage geraten.

Wichtige Links und Formulare

Zusätzlich zu den laufenden Informationen, die von uns für Sie aufbereitet werden, gibt es einige nützliche Links im Internet, die regelmäßig weitere aktuelle Informationen veröffentlichen. Zusätzlich dazu möchten wir Sie auf Formulare und Anträge hinweisen, die Sie bei uns auf Anfrage zugesendet bekommen können, damit Sie Ihren Betrieb ausreichend schützen können.

Update 13.03.2020

Die Zuspitzung der Vorsichtsmaßnahmen betreffend das Coronavirus nehmen nach wie vor zu und eine derzeitige Entspannung ist leider nicht absehbar. Neben den gesundheitlichen Folgen gibt es auch einschneidende Folgen für die österreichischen Betriebe. Ein Hauptthema in diesem Zusammenhang ist bei den meisten Betrieben die Personalkomponente, da dieser Kostenfaktor variabel steuerbar ist. Hier gilt es allerdings einiges zu beachten. 

Update 12.03.2020

Nachdem sich täglich, bzw. schon beinahe stündlich neue Tendenzen und Entwicklungen in diesem Zusammenhang ergeben, dürfen wir Sie auf Basis der Gespräche die wir in der letzten Zeit mit Wirtschaftskammer, AMS bzw. auch anderen Institutionen geführt haben, kurz informieren.

Aktuelle Themen 

Nachdem aktuell das Coronavirus (COVID-19) auch in Österreich um sich greift, muss aus Vorsichtsüberlegungen betrachtet werden, wie man sich als Unternehmer gegen die negativen wirtschaftlichen Folgen dieses Viruses mittelfristig schützen kann. Es geht dabei vor allem darum den mittelfristigen Problemen eines potentiellen Umsatzeinbruches bzw. von Überbeschäftigung aufgrund des Rückganges von Projekten entgegenzuwirken. Hierfür gibt es vorrangig drei potentielle Maßnahmen die zu beachten sind.

Möglichkeiten der Personalgestaltung 

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus und einer damit verbundenen möglichen schwankenden oder zurückgehenden Betriebsleistung stellt sich auch die Frage, welche Möglichkeiten es im Zusammenhang mit der Gestaltung der Personalkapazitäten gibt.

Auswirkungen auf den Jahresabschluss 

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Das Coronavirus bringt offene Fragen für den Jahresabschluss des vergangenen Jahres mit sich. Vor allem in Branchen mit Auslandsbezug drohen den Unternehmen zB Verluste und Pönalen im Zusammenhang mit Projekten.

 

Nun stellt sich die Frage, ob drohende Verluste bzw. Strafzahlungen, die 2020 durch den Coronavirus entstehen könnten, im Jahresabschluss 2019 zu berücksichtigen sind. Laut AFRAC Stellungnahme ist hier darauf abzustellen, ob Erkenntnisse, die im neuen Jahr hervorgekommen sind, ihre Ursache schon im vergangen hatten oder die Ursache erst im neuen Jahr aufgetreten ist. Nur jene, die ihre Ursache schon im vergangenen Jahr hatten, sind im Jahresabschluss 2019 zu berücksichtigen.

 

Strittig ist nun, wann genau das Virus wirklich ausgebrochen ist. Es gab zwar Ende Dezember 2019 Fälle mit Lungenentzündung, allerdings fand die Identifizierung und das Bekanntwerden des Coronavirus erst Anfang Jänner 2020 statt. Somit ist das Virus nach dem Bilanzstichtag aufgetreten. Für die Bildung von Drohverlustrückstellungen ist ein weiterer Indikator, dass der Verlust oder das Risiko eines Verlustes schon vor Stichtag absehbar sein muss.

Hier kann man klar sagen, dass im Dezember 2019 niemand ahnen konnte, welche Auswirkungen und Verbreitungen das Coronavirus haben wird. Daher liegt kein Tatbestand eines werterhellenden Ereignisses vor. Die Einstufung als wertbegründendes Ereignis führt schließlich dazu, dass keine Rückstellung im Jahresabschluss 2019 zu berücksichtigen ist.

Sollte ein Unternehmen einen abweichenden Bilanzstichtag haben (beispielsweise 30.06.) kann das Vorliegen eines werterhellenden Ereignisses bejaht werden, da die Einstufung als Coronavirus vor dem Bilanzstichtag lag. Bei Hinweisen, dass Verluste oder das Risiko eines Verlustes vorliegen, kann eine Drohverlustrückstellung gebildet werden. 
 
Jedenfalls ist im Anhang zu berichten, wie sich das Coronavirus auf das Unternehmen auswirken könnte.

Crowe SOT im #Homeoffice